Kolpingjugend Diözesanverband Limburg

Kolpingtag in Köln

„Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen!“

An vielerlei Orten hallt die Veranstaltung auch eine Woche nach dem Kolpingtag noch nach: In der Presse, den Medien, sozialen Netzwerken und auch in unseren Köpfen. Dieses gewaltige Echo zeigt, wie gelungen die Veranstaltung war: 22.000 Schuhspenden, 15.000 Dauer-Teilnehmer, 5 Hot Spots, 4 Moderatoren, 2 Grußbotschaften aus hohen Kreisen, 1 Sonderpreis der Kolpingjugend, 1 Musical und mittendrin knapp 15 Teilnehmer der Kolpingjugend des DV Limburg.

Am Tag des 18. September ging es für unsere Teilnehmer aus Lahnstein, Flörsheim, Wiesbaden-Zentral, Frankfurt-Heddernheim, Hachenburg und Frankfurt-Höchst per Bus, Bahn und Auto nach Köln. Im Gepäck: mehrere Schuhspenden von Kolpingfamilien aus der näheren Umgebung, die wir am Schuhpunkt Neumarkt wie versprochen ablieferten. Erstes Ziel unserer Reise war die Eröffnungsveranstaltung, die ab 20:15 Uhr mit einem Bannereinzug der Diözesanverbände, der von Maximilian Mann, der „Köln ist meine Stadt“ sang, begleitet wurde. Es folgten Auftritte von Florian Boger, Matthias Brodowy, der Big Band der Bundeswehr und Tanzgruppen aus verschiedenen Kolpingfamilien. Krönender Abschluss war ein Auftritt der „Baseballs“, die gemeinsam mit singenden, klatschenden und tanzenden Kolpingmitgliedern die Halle rockten. Ob das weitere Programm des Kolpingtags die Eröffnungsveranstaltung noch würde toppen können? Ja, denn am Samstagabend nach einem Morgenlob in St. Aposteln, der Begehung der Hot Spots und dem Abschluss der Schuhaktion folgte die Aufführung des Musicals „Kolpings Traum“ auf der Bühne der LANXESS Arena. Den ersten Gänsehautmoment lieferte seltsamerweise eine technische Panne im ersten Akt: Statt sich aufgrund des abgestürzten Mischpultes zu echauffieren, standen sämtliche Kolpingmitglieder auf, klatschten, sangen, machten LaOla-Wellen und feuerten so die Darsteller und Techniker an. Den zweiten Gänsehautmoment lieferte der Schluss des Musicals, als Maximilian Mann das letzte Lied „Lebenszeichen“ anstimmte: Wieder standen sämtliche Kolpingmitglieder auf, hielten ihre orangefarbenen Schals in die Höhe und sangen mit. Ein berührender Moment, der zeigt, wie aus einer Masse aus 15.000 Menschen eins werden kann.

Am 20. September ging es noch ein letztes Mal für die Abschlussveranstaltung und den Abschlussgottesdienst in die LANXESS Arena. Im Zuge der Abschlussveranstaltung wurde noch einmal das Projekt Blumenberg der Kolpingjugend es DV Köln gewürdigt und der Sonderpreis der Kolpingjugend Deutschland für ein besonders mutmachendes Projekt verliehen. Dieser ging an den DV Berlin, der sich seit 20 Jahren in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück engagiert. Herzlichen Glückwunsch dazu! Der anschließende Gottesdienst wurde von Kardinal Woelki gemeinsam mit Präses aus den Diözesen begangen und stand, wie auch der Kolpingtag, unter dem Motto „Mut tut gut!“. Und Mut ist es auch, was einige unserer Mitglieder von dieser Veranstaltung mitnehmen. Magdalena Adolf aus der Kolpingjugend in Hachenburg z. B. nimmt „neue Kraft und Mut, Kolpings Vorhaben in Alltag zu leben“ auf ihrem Weg mit und Christine Schuh aus der Kolpingjugend in Flörsheim schreibt, dass sie „ein Lächeln, Gänsehaut, tolle Erinnerungen (und Müdigkeit)“ mitnimmt.

Es waren drei spannende Tage mit neuen und alten Gesichtern, spannenden Geschichten, viel Spaß, einem aufregenden Programm in der LANXESS Arena und wunderschöner musikalischer Untermalung. Wir bedanken uns bei allen Organisatoren, Helfern und Teilnehmern für die wunderschönen Momente von und mit ihnen und sind sicher, dass der Kolpingtag uns und auch allen anderen noch ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird.

Mut tut gut!



                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           
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